Identifikatoren für die Elektromobilität

Für eine breite Akzeptanz der Elektromobilität ist es unerlässlich, dem Nutzer von Elektrofahrzeugen eine bedarfsgerechte und diskriminierungsfrei zugängliche Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung dafür ist die Einrichtung eines Roaming-Systems, das dem Kunden erlaubt, an jeder Ladestation Strom zu beziehen und den bezogenen Strom abzurechnen.
 
Dabei müssen Kunden, Ladesäulenbetreiber und Ladestromanbieter unter Einhaltung des Datenschutzes eindeutig identifizierbar sein. Dies erfolgt durch Identifikatoren (ID). Die ID sind auf verschiedene Weise einsetzbar, z.B. für die Authentifizierung über RFID-Karten oder auch Telefon- und Webanwendungen. Sie sind für die im Hintergrund laufenden IT-Prozesse notwendig und müssen standardisiert sein, damit anbieterübergreifend gearbeitet werden kann. 
 
Ein ID-Schema hat sich bereits etabliert, bestehend aus der Provider ID als Bestandteil der EMAID (e-Mobility Account Identifier) und der EVSE Operator ID als Bestandteil der EVSEID (Electric Vehicle Supply Equipment Identifier). Die DINSPEC-91286 macht klare Vorgaben zu diesem System und wird in die internationale Standardisierung in Form eines Annexes zur ISO/FDIS 15118-2:2013 (E) übernommen. Um die Eindeutigkeit der ID zu gewährleisten, wird die ID-Vergabe zentral verwaltet.

 

Weitere Informationen zur ID in der Elektromobilität und die Möglichkeit zur Beantragung erhalten Sie unter www.bdew-codes.de 

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